Automobilindustrie
Automobilindustrie
In der Automobilindustrie müssen Bauteile über die gesamte Lebensdauer hinweg identifizierbar bleiben. Hierzu leistet die direkte und dauerhafte Markierung auf dem Bauteil mittels eines Nadel- oder Lasermarkierers einen wertvollen Beitrag. Von der Kennzeichnung einzelner Ersatzteile bis hin zur Gravur der FIN-Karosserienummer kommen SIC-Marking-Systeme bei Automobilherstellern wie Chrysler, Ford, Peugeot, Renault, Samsung, Mitsubishi und vielen anderen, sowie bei namhaften Zulieferern wie Bosch, Delphi, Benteler zum Einsatz, wo sie die Produktionsautomatisierung, Lagerhaltung, Qualitätssicherung und Fehlerprüfung erheblich erleichtern.
Fallbeispiel Nr.1: Laseranwendung
- Kundenwunsch

- Integrierbares Lasersystem. Arbeitsplatz mit Lasermarkierer und optischem Erkennungssystem zur Überprüfung. Das System besteht aus zwei Lasern und Kameraeinheiten.
- Bestückt wird das System über einen Roboterarm. Die Information zur Generierung des Codes wird aus einem CNC-System eingespeist.
- Aufgabe dieser Markierstation ist die Kennzeichnung und Überprüfung eines DataMatrix-Codes.
- Gute Markierqualität ist Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung des Datamatrix-Codes entsprechend der IAQG 16002 Standards.
- Kennzeichnung:
Die Kennzeichnung wird von zwei Laserköpfen durchgeführt und von zwei Kameras auf Lesbarkeit überprüft.
- Funktionen:
Spezielle Software steuert beide üblichen Positionen.
Produktivität: Bauteile werden automatisch zugeführt.
Jeder Prüflauf generiert einen Bericht, der automatisch als PDF-Datei archiviert wird.

Fallbeispiel Nr. 2: Nadelmarkierapplikation
- Kundenwunsch

- Zur Herstellung von verfolgbaren Motor-Bauteilen in vier verschiedenen Sorten muss ein neuer Nadelmarkierkopf an eine vorhandene Installation angebracht werden. Es wird eine Kennzeichnung und ein Datamatrixcode aufgebracht. Die Bauteile haben an diesem Punkt der Herstellung eine hohe Temperatur und sind schwer.
- Gute Markierqualität ist nur mit einer speziellen Lösung zu erreichen.
- Markierlösung
Grundlage ist ein Markierkopf Typ i61V, der sich leicht in bestehende Anlagen integrieren lässt, selbst kompakt ist und mit der eingebauten Kamera den Datamatrixcode verifizieren kann.
Zur Lösung gehört eine auswechselbare Hülle für den Mechanismus (zu Wartungszwecken) und eine Backup-Lösung für etwaige Ausfälle auf der Basis einer p62 Markierpistole mit spezieller Frontplatte. 
- Funktionen
Die Markierstation ermöglicht die Markierung und Überprüfung des Codes in einem Arbeitsgang auch unter relativ harten Bedingungen.
Das Gehäuse ist mit einem Druckluft-Selbstreinigungssystem ausgestattet, das die Mechanik vor den gegebenen Einflüssen des Herstellungsprozesses (Dämpfe, Staub) schützt.

Fallbeispiel Nr. 3: Nadelritzapplikation (FIN Markierung)
- Kundenwunsch

Ein automatisiertes Markiersystem, das FIN-Nummern auf drei verschiedene Karosserien in zwei Markierfeldern auf zwei unterschiedlichen Höhen markieren soll. Es gibt keinen Bediener an dieser Position, ein automatisches Überwachungssystem mit Kamera prüft die Markierqualität.
- Technologie
Markierung: i113s Nadelritzmarkiersystem mit e8 Controller
Optisches System: “Vision Box i4000v”
Spezielle mechanische Vorrichtung
- Lesen und Überprüfen:
Das Lesefeld wird beleuchtet und das von der Kamera gelieferte Bild der Markierung wird von der Software ausgewertet.
Datenanalysa / Kommunication
Vollständigkeitsprüfung, Positionsprüfung, Form des letzten Zeichens. Falls Abweichungen entstehen, wird ein Wartungsalarm ausgelöst.


Fallbeispiel Nr. 4: Laseranwendung
- Kundenwunsch

- Mehrere Laserköpfe sind in einer Markierstation zusammenzufassen, um Motorteile mit einer verfolgbaren Kennzeichnung zu versehen.
- Hervorragende Markierqualität wird benötigt.
- Markierlösung
Der integrierbare Laser I103l-g kommt zum Einsatz. Er bietet eine gute Qualität der Kennzeichnung und eine schnelle Verarbeitung.
- Funktionen
Die vier Laser markieren Bauteile mit verfolgbaren Datamatrixcodes.
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