Das Aluminium ist eines der am häufigsten verwendeten Materialien in der Industrie: leicht, duktil, einfach zu bearbeiten und in vielen Oberflächenzuständen erhältlich (roh, eloxiert, poliert, lackiert).
Diese Eigenschaften beeinflussen direkt, wie es gekennzeichnet werden muss, abhängig von Legierung und Oberflächenzustand.
Seine Leichtigkeit erhöht außerdem die Nachfrage nach schnellen Kennzeichnungen, die für industrielle Produktionslinien geeignet sind.
All diese Vorteile machen Aluminium zu einem zuverlässigen und wirtschaftlichen Material für die industrielle Rückverfolgbarkeit, wenn die Kennzeichnungstechnologie korrekt an die Anwendung angepasst wird.
SIC MARKING bietet eine umfassende Palette an Aluminiumkennzeichnungslösungen — Laser, Mikro-Prägung und Scratching —, die eine Vielzahl von Aluminiumteilekonfigurationen abdecken, von grob gegossenen Oberflächen bis zu eloxierten Aluminiumgehäusen.
Die Systeme zur Aluminiumkennzeichnung gewährleisten eine dauerhafte und lesbare Kennzeichnung, sei es für 2D-Rückverfolgbarkeit, Seriennummern oder funktionale Kennzeichnungen (Bearbeitungskennzeichnung usw.).
Je nach gewählter Kennzeichnungstechnologie kann der Fokus auf visuellem Kontrast und Feindetail oder auf mechanischer Tiefe und Beständigkeit gegenüber Oberflächenbehandlungen liegen.
Die Wahl der Aluminium-Kennzeichnungstechnologie hängt in erster Linie vom Oberflächenzustand, der Legierung, der Bauteildicke sowie den thermischen und mechanischen Anforderungen der Anwendung ab.
Die Laserkennzeichnung von Aluminium ist besonders gut für alle Arten von Aluminium geeignet, unabhängig von der Größe der Teile und deren Oberflächenzustand. Sie wird insbesondere verwendet, wenn visueller Kontrast, Feinheit oder Markierungstiefe entscheidend sind, während eine Verformung des Teils vermieden wird.
Die Mikro-Prägekennzeichnung von Aluminium wird für rauhe Oberflächen oder Anwendungen empfohlen, die eine tiefe und dauerhafte Kennzeichnung erfordern, insbesondere wenn die Lesbarkeit nach Lackierung, Oberflächenbehandlung oder Exposition gegenüber rauen Umgebungen erhalten bleiben muss; diese Anforderungen können je nach gewünschter Tiefe, Präzision und Kontrast auch durch Scratching oder Laser erreicht werden.
Die Scratching-Kennzeichnung von Aluminium wird gewählt, wenn die mechanische Beständigkeit der Kennzeichnung Priorität hat, z. B. für einfache lineare Kennzeichnungen auf massiven Aluminiumteilen oder dicken Teilen.
Oberflächenzustand
Härte und Legierung
Dicke und Steifigkeit der Aluminiumteile
Empfindlichkeit gegenüber Wärme und Wärmeleitfähigkeit
Kontrastniveau
Ästhetik und Lesbarkeit
Die wesentlichen Kriterien für die dauerhafte Aluminiumkennzeichnung sind Lesbarkeit, Kontrast und gewünschte Markierungstiefe.
Der DataMatrix ECC200 bleibt der Standard für die industrielle Rückverfolgbarkeit: Er bietet hohe Informationsdichte, gute Fehlertoleranz und ausgezeichnete Kompatibilität mit der Aluminiumkennzeichnung, egal ob eloxiert oder roh, wenn das Verfahren korrekt angepasst ist.
Die Laserkennzeichnung erzeugt einen klaren Kontrast, besonders geeignet für die Maschinenlesung, während die Mikro-Prägung vertiefte Eindrücke erzeugt, die auch auf Gussteilen oder rauhen Oberflächen lesbar bleiben. Dieser Code wird in Lieferantendokumentationen der Luftfahrt und Automobilindustrie stark gefordert, um die einheitliche Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.
Der QR-Code, visueller und weniger dicht, wird eher für Benutzerinteraktion und Wartung (Produktblätter, Cloud-Zugang) verwendet. Er lässt sich sehr effizient mit Laser markieren, sofern die Dimensionierung angepasst ist.
In der Produktion wird der QR-Code oft mit größeren Modulen als ein DataMatrix konfiguriert, um ein schnelles Auslesen per Smartphone oder Tablet auch aus mehreren zehn Zentimetern Entfernung zu gewährleisten.
Seriennummern, Chargennummern und andere Identifikatoren sind allgegenwärtig auf Rahmen, Motorblöcken und bearbeiteten Teilen und müssen nach Verschleiß, Reinigung und Prüfungen lesbar bleiben.
Die Laserkennzeichnung ermöglicht eine feine und stark kontrastierte Kennzeichnung – insbesondere klarer visueller Kontrast auf eloxiertem Aluminium –, während die Mikro-Prägung eine hohe Haltbarkeit in staubigen, heißen oder vibrationsbelasteten Umgebungen gewährleistet, dank ihrer mechanischen Tiefe.
Die Scratching-Kennzeichnung wird gewählt, wenn das gravierte Erscheinungsbild oder die mechanische Beständigkeit der Kennzeichnung erforderlich ist, z. B. für einfache lineare Markierungen.
Für die operative Rückverfolgbarkeit wird häufig eine mit bloßem Auge lesbare Seriennummer mit einem 2D-Code kombiniert: Der Bediener erkennt sofort die sichtbare Nummer, während der Scanner die Übereinstimmung mit dem auf dem Aluminiumteil markierten DataMatrix oder QR-Code überprüft.
Diese doppelte Lesung reduziert Fehler und erleichtert Nacharbeit oder Produktrückrufe.
Für komplexe Logos und regulatorische Piktogramme wird in der Regel die Faserlaser-Kennzeichnung bevorzugt. Sie bietet hohe Präzision und ermöglicht die Wiedergabe feiner Details von wenigen hundert Mikrometern, mit hohem Kontrast: klare Kennzeichnung auf eloxiertem Aluminium oder kontrastreiche Kennzeichnung auf rohem Aluminium, abhängig von Legierung und Parametern.
Wenn grafische Treue entscheidend ist – Herstellerzeichen, Sicherheits-Piktogramme, Mikrotexte – garantiert die Laserkennzeichnung eine konstante Schärfe, auch auf kleinen Elementen oder feinen Füllungen.
Für rauhe Oberflächen (Guss, Rohteile) oder wenn eine haptische Wirkung gewünscht ist, wird die Mikro-Prägung bevorzugt. Sie erzeugt Logos aus vertieften Punkten, die auch nach Bearbeitung oder Nachbehandlung lesbar bleiben.
Die Scratching-Kennzeichnung von Aluminium wird gewählt, wenn eine gravierte Optik und hohe mechanische Beständigkeit gewünscht sind, z. B. auf Platten oder dekorativen Elementen, wo Erscheinungsbild und Robustheit wichtiger sind als extreme Feinheit.
Fortgeschrittene Anwendungen kombinieren Präzisions-, Informationsdichte- und mechanische Beständigkeitsanforderungen. Sie basieren hauptsächlich auf der Faserlaserkennzeichnung für feine Linien und hohen Kontrast sowie auf Mikro-Prägung, wenn Verschleißfestigkeit und mechanische Markierungstiefe entscheidend sind.
Praktisch ermöglicht der Laser eine hohe Präzision von wenigen Zehntelmillimetern für Skalen und feine Texte, während die Mikro-Prägung Markierungstiefen von typischerweise 0,2–0,5 mm erreicht, je nach Legierung und Parametern, für dauerhaft lesbare Markierungen auf strukturellen Aluminiumteilen.
Diese Methoden werden häufig in Luftfahrt, Medizintechnik oder Elektronik eingesetzt, wo Rückverfolgbarkeitsanforderungen oft die Kombination eines DataMatrix-Codes ECC200 mit metrischen oder funktionalen Markierungen auf demselben Aluminiumteil erfordern.
Die Wahl der Aluminium-Kennzeichnungstechnologie hängt vom Gleichgewicht zwischen optischer Lesbarkeit, mechanischer Beständigkeit und Zykluszeit ab, die je nach Dichte und Komplexität der Markierung von einigen hundert Millisekunden bis zu mehreren Sekunden variieren kann.
Aluminium, geschätzt für Leichtigkeit, Duktilität und hohe Eignung für Oberflächenbehandlungen (Eloxieren, Lackieren, technische Beschichtungen), eignet sich besonders für dauerhafte Laserkennzeichnung, Mikro-Prägung oder Scratching.
Diese dauerhaften Kennzeichnungstechnologien ermöglichen klare, kontrastreiche oder tiefe Markierungen je nach Bedarf, bei gleichzeitig guter Lesbarkeit auf rohem, eloxiertem oder bearbeitetem Aluminium, wenn das Kennzeichnungsverfahren an den Oberflächenzustand angepasst ist.
Dank dieser Vielseitigkeit erfüllt die Aluminiumkennzeichnung die Rückverfolgbarkeits– und Konformitätsanforderungen in den Branchen Automobil, Luftfahrt, Landwirtschaft, Medizintechnik, Elektronik, Energie und Industriemaschinen.
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