Fallstudie
In der Automobilindustrie ist die Rückverfolgbarkeit von Bauteilen ein entscheidender Faktor für Qualitätssicherung, Normenkonformität und lückenlose Auditierbarkeit entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus.
Bei einem OEM im Automotive-Sektor basierte die Rückverfolgbarkeit von 1,20 m langen Stahl-Querträgern, die mit Kataphorese (KTL / E-Coat) beschichtet sind, auf einem automatisierten Etikettiersystem, das direkt in die Body-in-White-Produktionslinie (BIW) integriert war.
Diese Lösung ermöglichte zwar die Identifikation der Bauteile, zeigte jedoch im industriellen Dauereinsatz – insbesondere unter anspruchsvollen Bedingungen wie Staub, Öl und Vibrationen – erhebliche Schwächen:
Die Folge: Eine dauerhaft stabile und zuverlässige Rückverfolgbarkeit konnte nicht gewährleistet werden – mit direkten Auswirkungen auf Produktqualität, Produktionssicherheit und Gesamtbetriebskosten.
Neben den operativen Herausforderungen verursachte die Etikettierlösung auch hohe Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership).
Die Implementierung erforderte eine Anfangsinvestition von rund 80.000 €, einschließlich:
Hinzu kamen erhebliche laufende Kosten:
Diese wiederkehrenden indirekten Kosten, kombiniert mit einer begrenzten Systemzuverlässigkeit, beeinträchtigten die Gesamtleistung der Produktionslinie erheblich und wurden auf etwa 20.000 € pro Jahr geschätzt.
Der OEM verfolgte zwei zentrale Ziele:
Das Projekt war mit mehreren wesentlichen technischen und industriellen Anforderungen verbunden:
Etikettierung vorher / Laserbeschriftung nachher
SIC MARKING Lösung: FIT Laserbeschriftung integriert in die Body-in-White-Produktionslinie
Zur Erfüllung dieser Anforderungen hat SIC MARKING seine FIT Laserbeschriftungslösung entwickelt, die direkt in die Body-in-White-Produktionslinie integriert wird.
Die Direktmarkierung erfolgt unmittelbar auf dem Stahl-Querträger in Form eines dauerhaften Barcodes, der auch unter anspruchsvollen Industriebedingungen zuverlässig lesbar bleibt.
Die Laserbeschriftung ersetzt damit vollständig Druck- und Etikettiersysteme und reduziert gleichzeitig Integrationsaufwand sowie Wartungskosten erheblich.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in mehreren klar definierten Schritten zur Sicherstellung einer reibungslosen Integration:
Beispiel: Ergebnis eines 500-Stunden-Salzsprühnebeltests
Durch den Wechsel von Etikettierung zur dauerhaften Laserbeschriftung konnte der Hersteller die Rückverfolgbarkeit seiner Bauteile im Body-in-White-Umfeld nachhaltig sichern, gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten senken und bestehende Produktionsprozesse unverändert beibehalten.
Die FIT Lösung von SIC MARKING zeigt, dass sich Etiketten vollständig eliminieren lassen, ohne die Produktionslinie zu beeinflussen – bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Zuverlässigkeit, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
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